| Reinhild Campidell bei Minderheitenseminar in Evissa |
| Mittwoch, 19. Oktober 2005 | ||||||
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Während der Freitagvormittag die Sprachentwicklung in den Nationen ohne Staaten, sowie nationalen Regionen und Sprachminderheiten zum Inhalt hatte, diskutierte man am Nachmittag über die Nutzung der neuen Technologien und Kommunikationsmittel im Bezug auf die Sprache. Die Sprachpolitik, wie sie sich derzeit in Europa darstellt, ist überaus Minderheitenfeindlich. Obwohl es über 11 Millionen Katalanen gibt, mehr also als z.B. Dänen, ist die katalanische Sprache nicht als offizielle Europäische Sprache anerkannt, da sie keine offizielle Staatssprache ist. Würde sich jedoch der Zwergstaat Andorra dazu entscheiden, der EU beizutreten, wäre Katalanisch automatisch offiziell, da sie im Staate Andorra die offizielle Sprache ist. Eine Sprache kann nur überleben, wenn sie gesprochen und gebraucht wird. Deshalb wurde in den katalanischen Medien dafür geworben, die Muttersprache verstärkt zu gebrauchen, auch in öffentlichen Ämtern, so der Generalsekretär für Sprachentwicklung der Katalanischen Regierung, Miquel Pueyo. Am Seminar nahmen Referenten aus den verschiedensten Regionen Europas, z.B. aus dem Baskenland, Schottland, Wales, Aragon, Flandern und vielen anderen, teil. Reinhild Campidell Vorstand der EFA Views: 1277 | Drucken
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Auf Einladung des katalanischen Europaparlamentariers Bernat Joan I Marí trafen sich der Vorstand sowie einige Vertreter der Mitgliedsparteien der Europäischen Freien Allianz vor kurzem in Evissa. Neben der Vorstandssitzung fand auch ein Seminar zum Thema "Sprachenpolitik und Sprachentwicklung in der Europäischen Union" statt. Für die Union für Südtirol, die ebenfalls Mitglied der EFA ist, nahm die Gemeinderätin Reinhild Campidell teil. 




