Auch Mussolini-Wein-Etiketten verbieten - Vertrieb eine Provokation in Südtirol
Donnerstag, 20. September 2007

mussolini_kalender_2008.jpgDie Meraner Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Reinhild Campidell, begrüßt die Beschlagnahme der „Führer-Wein-Etiketten" in Südtirol durch die Staatsanwaltschaft Bozen. Laut Medienberichten wird jedoch mit keinem Wort Bezug  auf den Duce-Wein genommen. Laut Campidell ist es mehr als verwunderlich, dass in Südtirol der Vertrieb der Mussolini-Etiketten weiterhin erlaubt ist. Auch der Verkauf des Mussolini-Kalenders, der jährlich erscheint,  muss unterbunden werden.
 

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT zeigt sich in diesem Zusammenhang empört, dass sogar auf einem Stand der Bozner Mustermesse zum Preis von 8 Euro bei den Delikatessen-Ständen der Mussolini-Wein erworben werden kann.

Ebenso kann bereits jetzt über Internet und in kürze auch wohl wieder in den Südtiroler Tabak-Trafiken der Mussolini-Kalender für das Jahr 2008 bezogen werden. Reinhild Campidell hatte bereits im Vorjahr dessen Verkauf scharf kritisiert. Dass gegen den Verkauf von Mussolini-Kalendern in Südtirol bislang nichts unternommen worden wird ist, verwundert angesichts der grausamen Kriegsverbrechen des faschistischen Italiens (z.B. Giftgaseinsätze in Äthiopien), sehr.

In diesem Fall ist es unangebracht mit zweierlei Maß zu messen. Ebenso wie die „Führer-Wein-Etiketten" müssen auch die „Mussolini-Wein-Etiketten" konsequenterweise verboten werden, fordert Reinhild Campidell.  Der Verkauf des "Duce-Weines" in Südtirol ist reine Provokation.

Reinhild Campidell
Meraner Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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